Ausstellung AnsichtsSachen

34 Frankenthaler Künstlerinnen und Künstler zeigen mit je einem Werk die Vielfältigkeit des Kunstschaffens unserer Stadt.

Es ist soweit: am Donnerstag, den 26. Mai um 19:00 Uhr, eröffnet die Ausstellung AnsichtSachen in der alten Schmiede der Schreinerfarm, Albertstrasse 9, in Frankenthal. Was das Team um Frank Bechtler hier bietet ist einzigartig!

Die alte Schmiede, Relikt aus der frühen Industrialisierung, mit noch funktionstüchtiger Esse, ist allein schon ein kulturhistorisches Kleinod. Wahrhaft kein Ort für eine Kunstausstellung…zu düster? zu industriell? Weit gefehlt! Das Team um Bechtler hat mit geschickter Raumaufteilung ein optisch ansprechendes Konzept realisiert das die dargebotenen Arbeiten der Frankenthaler Künstlerschaft in ein ansprechendes Licht rückt. Die Schreinerfarm lud auf das Geradewohl einfach die ortsansässigen Künstler ein um deren neueste Arbeiten auszustellen. Just um ein Spektrum des aktuellen Schaffens zu präsentieren, einfach um in der Wüste der provinziellen Kunstszene etwas Staub aufzuwirbeln. Um den Franken-thaler Bürgern die Künstler Ihrer Stadt, Ihren Mitbürgern etwas näher zu bringen. Ein löbliches Engagement, eine tolle Idee, beispielgebend!!

Verständlich freudig die Resonanz bei der Künstlerschar: eine unpreziöse, klare Ansage. Und so folgten fast alle dem Ruf. Es werden Bildhauerwerke, Gemälde, Graphiken, Zeichnungen, Photographien und sogar kaligraphische Kunst gezeigt. Freuen Sie sich auf Werke von Jasmin Bauer, Sylvia Bohrmann, Hans Cretti, Patrick Daul, Ursula Faber, Uschi Freymeyer, Susanne Geiger, Karin Arns-Germann, Mario Geldon, Dietlinde von Glencairn, Uschi Gottbrecht, Joachim Hanisch, Adelheid Heinrich, Isolde Hesse, Claudia Hüfner, Harald-Alexander Klimek,  Ingrid Kußmaul, Martin Mansel, Dieter Meck, Anette Merz, Hardy Müller, Ulricke von Münchhausen, Helmut Ried, Annina Rockholz, Gaby Sann, Silvia Schroth, Verena Schubert, Regina Seiler, Nicoletta Steffan, Stefan Still, Rainer und Tochter Saskia Stocké, Adam Tumele und Monika Weber.

Kurz: ein Muß in Sachen Kunst!

Jetzt ist es ja logisch, dass die Flaneure und Kulturinteressierten die Räume der Alten Schmiede aufsuchen werden. Ein solcher Anlaß, bei dem es eher locker zugeht, sollte aber Triebfeder genug sein, den monotonen Alltag zu vergessen und einmal Neuland zu entdecken! Zum Kegelabend, zum Stammtisch kann man ja immer…Ein idealere Anlaß um etwas Außergewöhnliches ganz ungezwungen, quasi im Vorübergehen, aufzuschnappen. Und schon hat man neuen Ge-sprächsstoff und ist up to date! Machen Sie Ihren Nachbarn neidisch: „Ich hab Sie bei der Ausstellungseröffnung in der Alten Schmiede ja gar nicht gesehen!“ Das verbindet Lokalpatriotismus mit einem Flair der Nonchalance ohne angeberisch rüberzukommen.

Der urtümliche Ausstellungsort lädt zu einer Vielfalt der Erlebnis-möglichkeiten und läßt die Steifheit und Didaktik eines Museums vermissen. Das macht den Besuch so ungezwungen, aber gleichzeitig auch interessant. Die Vielfalt der Ausstellungs-stücke und der versammelten Stilrichtungen verspricht Spannung, Kunst zum An-fassen und zum einfachen Schön finden, ganz ohne ästhetischen Überflieger-anspruch. Hingehen, Staunen, Spaß haben!

Autor: Stephan Laux, Kunsthistoriker, Speyer 2011

Die einführenden Worte bei der Vernissage am 26. Mai spricht Clemens Jöckle, Künstlerischer Leiter der Städtischen Galerie Speyer.

Musikalische Umrahmung:  1. Frankenthaler Männerchor 03.

Die Dauer der Ausstellung ist vom 26. Mai bis zum 2. Juni 2011.

Öffnungszeiten:  Montag bis Freitag von 10:00-17:00 Uhr.

Infos zu Werken unter www.netzwerk-artlink.de

und Frank Bechtler Tel. 06233-299199 oder info@schreinerfarm.com

Ort der Veranstaltung: Alte Schmiede in der Schreinerfarm

Albertstraße 9  in 67227 Frankenthal www.schreinerfarm.com.